Geträumt, geplant, gebaut!

Wohnen Sie doch, wie Sie wollen! Verwirklichen Sie Ihre eigenen Grundrisse, ohne auf tragende Wände zu achten! Und wenn sich Ihre Wohnwünsche ändern, wird ein neuer Grundriss erstellt. Utopie? Nein, moderner Trockenbau.

Seine leichten Holz- und Metallkonstruktionen machen nahezu jeden Ausbauwunsch mit, ohne die Statik übermäßig zu belasten. Elektrokabel und Installationen werden einfach mitgeführt, modernste Haustechnik wird – unsichtbar – integriert. Sogar unsichtbare Lautsprecher sind möglich, die Musik kommt quasi „aus der Wand“!

„Trockenbau“ heißt es übrigens, weil die Konstruktionen schnell erstellt sind, ohne zusätzliche Feuchtigkeit ins Bauwerk zu tragen. „Systemtrockenbau“ ist die Technik der Wahl, d.h. die Wände werden aus eigens entwickelten, optimal aufeinander abgestimmten Komponenten aus Profilen, Beplankungen und Zubehör erstellt. Ergebnis: Schlanke und leistungsfähige Wand- und Deckenkonstruktionen – für individuelle, flexible Raumkonzepte. Von einfach bis komplex. Mit besten Schall-, Brand- und Wärmeschutzleistungen, unter Integration zeitgemäßer Haustechnik.

Mit wenig Aufwand gegen Kälte, Lärm und Flammen

Der trockene Innenausbau eignet sich ideal, um auch die Innenräume wirksam zu dämmen. Etwa, wenn das kühlere Elternschlafzimmer an die warmen Ess-, Wohn- oder Kinderzimmer angrenzt. Hier bewährt sich, was auch unterm Dach für saftige Energieersparnisse sorgt: Dämmfilze aus Mineralwolle. Sie werden einfach und vollständig zwischen den Beplankungen eines Ständersystems eingebracht. Hinzu kommt der Brandschutzeffekt des unbrennbaren Dämmmaterials sowie seine überragenden Schallschutzeigenschaften.

Mineralwolle bei der Innendämmung, die Vorteile

  • Hervorragender Wärmeschutz von 0,035 W/m2K
  • Exzellenter Schall- und Brandschutz
  • Kompakt und handlich durch vorteilhaftes Rollenformat
  • Einfach zuzuschneiden
  • Schnell und passgenau einzubauen
  • Sehr gutes Kosten-NutzenVerhältnis

Stabile Wände fix gemacht...

...nämlich durch Beplankung der Ständerprofile. Dabei haben sich kartonummantelte Gipsplatten seit Jahrzehnten bewährt. Sie sind in vielfältigen Ausprägungen erhältlich, je nach Einsatzfeld. Kaschierte Gipsplatten unterstützen die Innendämmleistung. Gipsplatten mit Graphitanteil im Gipskern schützen dagegen vor nicht ionisierender Strahlung (Nieder-Hochfrequenz). Kernimprägnierte Gipsplatten mit verzögerter Wasseraufnahme eignen sich für feuchtebelastete Räume. Und von wegen Stabilität: die Leichtgewichte sind diesbezüglich schwer in Form und tragen Lasten zwischen 30 kg (einlagig) und 50 kg (zweilagig), wie moderne Kücheneinbauten zeigen.

SCHON GEWUSST?

Gipsplatten lassen aufatmen: Speziell beplankte Innenwände helfen, Schadstoffe aus der Raumluft zu filtern. Gipsplatten mit einer cleveren Rezeptur können z.B. Formaldehyd abbauen, einen giftig wirkenden Konservierungsstoff, der auch in vielen Kunststoffprodukten vorkommt und oftmals von diesen an die Raumluft abgegeben wird. Der Wirkstoff ist ein natürlicher, mineralischer, silikatischer Komplex. Luftschadstoffe werden von diesem Wirkstoff aufgenommen und dauerhaft gebunden.

Endlich Ruhe, endlich daheim!

War Ihre Geräuschempfindlichkeit mit ein Grund dafür, ein eigenes Heim zu planen? Dann sind Sie nicht allein. Gut zu wissen für alle Lärmgeplagten: Spezielle Schallschutzplatten erlauben den Aufbau schalldämmender Innenraumkonstruktionen, die deutlich schlanker und ebenso wirksam (wenn nicht besser) den Schall dämmen wie eine Massivbauwand. Ihre besondere Wirkung liegt im tieffrequenten Bereich – begegnen Sie der Musikbegeisterung Ihrer Kids also deutlich entspannter, als Sie das in Ihrer alten Mietwohnung konnten!

Aufgeschoben und aufgehoben

Trockenbau ist platzsparend, denn die Systemwände sind schmal. Noch ein Vorteil: Sie erlauben die Konstruktion von Schiebetüren, die beim Öffnen unsichtbar in der Ständerwand verschwinden. Stellen Sie sich die Eleganz einer solchen Lösung vor, die Wirkung auf die Innenräume, die viel weiter und lichter wirken als mit „normalen“ raumgreifenden Drehtüren ausgestattet. Deren fast 2 m2 beanspruchte Fläche im Schwenkbereich ließen sich viel besser nutzen – und je kleiner der Raum ist, desto gravierender wirkt sich das Problem aus. Mit einer Schiebetür vergrößern Sie den nutzbaren Wohnraum mit vergleichsweise minimalem Kosteneinsatz. Bei barrierefreien Ausbaulösungen sind Schiebetüren fast schon Standard.

  • Knauf Gips KG Schiebetüren, die beim Öffnen in der Wandtasche einer Ständerwand verschwinden, sind elegant und vergrößern deutlich den nutzbaren Raum
  • Knauf Gips KG
  • Knauf Gips Zweiflügelige Schiebetüren ermöglichen eine besondere Inszenierung von Raumerlebnissen

Das sieht ja interessant aus: Alternative auf Holzbasis

Die Vorteile des Naturmaterials Holz bewähren sich überall am bzw. im Neubau – so auch bei der Innenausstattung bzw. Ständerverkleidung im Trockenbau. Die großformatigen Dekorplatten für den Innenbereich bestehen aus mit Harzen imprägnierten Zellulosepapierbahnen, die unter hoher Temperatur und starkem Druck zu einer homogenen, soliden Masse verpresst werden. Die fertigen Platten zeichnen sich durch hervorragende Strapazierfähigkeit aus. Sie sind in vielen Dekoren und Strukturen erhältlich. Ergebnis: unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten für jeden Innenraum.

Wann kommen Sie auf OSB?

In den USA schon lange Trend, bei uns inzwischen auch im Kommen: OSB-Holzwerkstoffplatten. Sie bestehen aus verleimten, großflächigen Furnierstreifen (engl., sogenannten „strands“) die gerichtet gestreut werden. Die Platten sind dreilagig aufgebaut: Die Furnierstreifen in der oberen und der unteren Deckschicht sind in Produktionsrichtung längs, die „Strands“ in der Mittelschicht dagegen quer ausgerichtet. Dieses Orientierungsprinzip macht OSB-Platten so formstabil und fest. Ihr attraktiver, heller Naturholzlook qualifiziert OSB-Platten zum Baustoff der Wahl für vielfältige kreative Inneneinsätze. Übrigens: Moderne OSB-Platten sind formaldehydfrei verleimt und gelten als umweltfreundlicher Baustoff.